MAPPEI® – Ihre zeitgemäße Akten- und Büroorganisation

Arbeitswelt 4.0

Quelle: 
Katharina Münk für working@office – das Magazin für professionelles Büromanagement

Arbeitswelt 4.0
Zippen Sie noch oder tackern Sie schon?

Sind Sie auch eine von diesen virtuellen Persönlichkeiten mit Systemzugang im prozessorientierten Großraumbüro, die den Chefs Präsentationen und Dokumente in die Cloud stellen? Dirigieren Sie Ihre Führungskräfte SMS-und-App-gesteuert durch die Welt, während Sie selbst restliche Projektarbeiten vom Homeoffice aus über elektronische Workflows und Plattformen managen? Denn Ihr Arbeitsplatz kommt ja inzwischen per Cloud überall dahin, wo Sie sich gerade aufhalten. Kennt man noch Ihre Stimme oder gar Ihr Gesicht? Wenn Sie noch ein Büro haben, dann geben Sie den Kaffee sicher per Sprachsteuerung in Auftrag – wie Ihr Chef, der sich direkt mit dem Gerät vernetzt und sein individuell hinterlegtes Latte-Macchiato-Profil per Kommando "Kaffee für Kramer!" bei Siri ordert. Internet der Dinge. Totalvernetzung. Smart Office. Smart People. Papierlose Zeiten. Leere Schreibtische. Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, fürs Denken, Planen und Kommunizieren.

So, jetzt klatschen wir alle mal in die Hände und wenden uns den verdächtig analogen Ablagebergen zu, die in den Schränken und auf den Schreibtischen dieser Welt auf uns lauern. Der Mensch an und für sich scheint Dinge greifen zu müssen, um Dinge begreifen zu können. Mal ehrlich, wie viele Mails pro Tag drucken Sie aus? Wie viele Chefs besteigen noch mit ausgedruckten "Reiseplänen" ihre Taxis, Mietwagen und Züge? Das erste Gebot der neuen Arbeitswelt – Think before you print – wird in den reizüberfluteten Zeiten von heute ins Gegenteil verkehrt: Print to be able to think. Wenn die nächste Information immer nur einen Klick oder ein Pling entfernt ist, verliert man leicht den Überblick und ist froh, wenn man sich noch an irgendetwas festhalten kann.

Der "Megatrend Digitalisierung" ist rein theoretisch angekommen – nur in den Büros hapert es noch ein wenig mit der praktischen Umsetzung. Es halten sich hartnäckige Gerüchte über noch in Gebrauch befindliche Aktenordner, die zu dick und zu schwer sind, als dass Frau sie mit einer Hand heben könnte. Nix mit "Cloud". Kennen Sie diese Fotos, mit denen in der Presse Artikel über das zeitgemäße Sekretariat illustriert werden – mit 20-Jährigen samt Headset und gebleachten Zähnen vor leerem Schreibtisch mit nichts darauf als einem Tablet-PC? Aber manchmal entdecke ich im Bildhintergrund dann doch einen Drei-Monatskalender mit rotem Tagesreiter an der Wand.

Man sagt gar, es gäbe noch Datumsstempel, die mit abgespreizten Fingern erst eingestellt und dann mit der ganzen Handfläche kräftig bedient werden. Ein schönes emotionales Ventil so nebenbei. Eine Reminiszenz an das gute alte Handwerk ist auch das Tackern, Lochen und Ablegen von Papier, dass die Staubteilchen nur so flimmern in der Luft. So sieht Datensicherheit aus! Mancherorts wird sogar noch spiralisiert mit Instrumentarien, die eher an Brotbackmaschinen aus den Siebzigerjahren erinnern. Ja, mal ehrlich, tut das beherzte Lochen eines zwölfseitigen Dokuments nicht auch mal gut, nachdem man Stunden auf Displays gestarrt und Mails von einem Ordner in den nächsten geschoben hat? Schon allein der Gang zum Drucker hat etwas seltsam Operatives. Unter Umständen trifft man auf dem Weg dahin auch echte Menschen.

Ja, sind Sie nicht auch versucht, das nächste Bereichsleitermeeting nicht als Web-Konferenz zu gestalten, sondern einfach mal auf der Inselgruppe der Inneren Hebriden kurz vor Schottlands Küste stattfinden zu lassen? Nicht per Skype, sondern in echt. Ohne Internet. Mit Dudelsack, gälischem Gesang und Kajakfahrten. Und das Verrückte: Ihr Chef und sein Team werden begeistert sein: "Oh! Wir können auch analog!" Lebenswelt 1.0. Und wenn ein Kollege mangels WLAN und/oder Steckdose dann netzlos entsetzt verlauten lässt, er wisse ja noch nicht einmal, welcher Tag heute sei, dann hauen Sie ihm einfach einen Datumsstempel auf den Handrücken oder tackern ihm das Kalenderblatt ans Revers.

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