MAPPEI-Reiter – Vorgänge eindeutig kennzeichnen und schnell wiederfinden
Eine übersichtliche Ablage beginnt mit einer eindeutigen Beschriftung. Bei der MAPPEI-Methode erhält deshalb jeder Vorgang eine eigene Ordnungsmappe und wird mit einem passenden Reiter gekennzeichnet. Der MAPPEI-Reiter macht auf einen Blick sichtbar, welcher Vorgang sich in der Mappe befindet. In Verbindung mit Farbe, Position und Suchbegriff entsteht eine klare Kennzeichnung, die das schnelle Finden und richtige Zurückstellen von Unterlagen unterstützt.
MAPPEI-Reiter sind speziell auf die Organisation mit Ordnungsmappen und die MAPPEI-Methode abgestimmt. Je nach Anforderung können Selbstklebereiter, Folienreiter, Reiter für Laserdrucker oder Beschriftungsläufer eingesetzt werden. Damit lassen sich einzelne Vorgänge alphabetisch, numerisch oder nach individuellen Suchkriterien organisieren.
Was sind MAPPEI-Reiter?
Ein Reiter ist ein sichtbares Kennzeichnungselement, das an einer Mappe oder einem Dokument angebracht wird. Bei der MAPPEI-Organisation wird der Reiter an der dafür vorgesehenen Organisationsleiste der Ordnungsmappe positioniert. Auf dem Reiter steht ein eindeutiger Suchbegriff, beispielsweise ein Kundenname, ein Lieferant, ein Projekt oder eine Vorgangsnummer.
Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass nicht erst der Inhalt einer Mappe geprüft werden muss. Die Kennzeichnung ist bereits von außen sichtbar. So können Vorgänge schnell identifiziert, entnommen und nach der Bearbeitung wieder an der richtigen Stelle abgelegt werden.
Die MAPPEI-Methode nutzt dabei drei Kennzeichnungsmerkmale miteinander:
- Farbe: kennzeichnet übergeordnete Themenbereiche und schafft ein schnelles optisches Signal.
- Position: zeigt anhand der Organisationsleiste, wo ein Vorgang eingeordnet wird.
- Suchbegriff: bezeichnet den konkreten Vorgang, beispielsweise einen Namen, ein Thema oder eine Nummer.
Die Kombination dieser Merkmale macht die Kennzeichnung besonders übersichtlich. Ein Vorgang wird nicht allein über seine Beschriftung erkannt, sondern zusätzlich über Farbe und Position. Dadurch entsteht eine mehrdimensionale Orientierung innerhalb der Ablage.
Reiter und Beschriftung – das Kennzeichnungssystem von MAPPEI
Die Qualität einer Ablage hängt wesentlich davon ab, wie eindeutig ihre Vorgänge gekennzeichnet sind. Ein Reiter sollte deshalb möglichst kurz, eindeutig und aussagekräftig beschriftet werden. Der gewählte Begriff sollte unmittelbar erkennen lassen, welcher Inhalt sich in der jeweiligen Ordnungsmappe befindet.
Bei einer alphabetischen Organisation können beispielsweise Kunden, Lieferanten oder andere Geschäftspartner nach ihrem Namen geordnet werden. Der erste Buchstabe des Suchbegriffs bestimmt dabei die Position des Reiters auf der Organisationsleiste. Bei einer numerischen Ordnung können dagegen Kunden-, Auftrags-, Rechnungs- oder Vorgangsnummern verwendet werden.
Eine einheitliche Schreibweise ist besonders wichtig, wenn mehrere Mitarbeiter mit derselben Ablage arbeiten. Klare Regeln für die Beschriftung sorgen dafür, dass Vorgänge unabhängig davon, wer sie abgelegt hat, schnell gefunden und wieder richtig zurückgestellt werden können.
Welche MAPPEI-Reiter gibt es?
MAPPEI bietet verschiedene Reiter für unterschiedliche Anforderungen an die Kennzeichnung und Beschriftung. So kann je nach Anwendung das passende Material, Format und Beschriftungsverfahren gewählt werden.
Selbstklebereiter
Selbstklebereiter lassen sich schnell und unkompliziert an der Organisationsleiste einer MAPPEI-Ordnungsmappe anbringen. Sie eignen sich besonders für die laufende Kennzeichnung einzelner Vorgänge und sind in verschiedenen Breiten und Farben erhältlich.
Für unterschiedliche Suchbegriffe stehen verschiedene Breiten zur Verfügung. 55 mm breite Reiter eignen sich insbesondere für Namen und Stichwörter. 30 mm breite Reiter sind für numerische Suchbegriffe geeignet. Mit 10 mm breiten Signalreitern können zusätzliche optische Hinweise gesetzt werden.
Folienreiter
Folienreiter bieten eine weitere Möglichkeit zur Kennzeichnung von Vorgängen. Sie sind in unterschiedlichen Breiten erhältlich und können für eine flexible Beschriftung der Ordnungsmappen eingesetzt werden.
Print-Reiter für Laserdrucker
Wenn größere Mengen von Vorgängen einheitlich beschriftet werden sollen, können MAPPEI Print-Reiter auch mit einem Laserdrucker beschriftet werden. Dadurch lassen sich größere Ablagen effizient und mit einem einheitlichen Erscheinungsbild kennzeichnen.
Beschriftungsläufer
Eine besondere Lösung sind die MAPPEI-Beschriftungsläufer. Dabei handelt es sich um mehrfach beschriftbare Kunststoffreiter, die auf einer Läuferschiene stufenlos verschoben werden können. Sie eignen sich insbesondere dann, wenn Kennzeichnungen häufiger geändert oder angepasst werden müssen.
Reiter richtig beschriften
Die richtige Beschriftung entscheidet darüber, wie schnell ein Vorgang später wiedergefunden wird. Verwenden Sie deshalb möglichst kurze und eindeutige Begriffe. Der Suchbegriff sollte den Inhalt der Ordnungsmappe eindeutig beschreiben und nicht unnötig viele Informationen enthalten.
Je nach Organisation können beispielsweise folgende Angaben verwendet werden:
- Kunden- oder Lieferantennamen
- Projektbezeichnungen
- Vorgangs- oder Auftragsnummern
- Rechnungsnummern
- Personalnummern
- Postleitzahlen oder Nummernkreise
- kurze Stichwörter zu Sachgebieten
Für die Beschriftung der MAPPEI-Reiter stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
- Beschriftung von Hand
- Beschriftung mit P-touch-Geräten von Brother
- Beschriftung mit Laserdruckern
- individuelle Beschriftung durch MAPPEI
Farben als zusätzliche Kennzeichnung
Die Farbe eines Reiters ist mehr als eine optische Gestaltung. Innerhalb der MAPPEI-Methode kann sie als zusätzliches Ordnungskriterium eingesetzt werden. Farben lassen sich schneller erfassen als Buchstaben oder Zahlen und können deshalb als erstes visuelles Signal dienen.
So können beispielsweise Kunden, Lieferanten und Personal unterschiedlichen Farben zugeordnet werden. Die konkrete Farbstruktur wird dabei auf die individuelle Aktenorganisation eines Unternehmens abgestimmt. Auch Abteilungen, Sachgebiete, Produktgruppen, Postleitzahlen oder andere organisatorische Bereiche können über Farben voneinander unterschieden werden.
Dadurch entsteht eine klare visuelle Struktur: Die Farbe zeigt den übergeordneten Bereich, die Position unterstützt die Orientierung innerhalb der Ablage und die Beschriftung des Reiters bezeichnet den konkreten Vorgang.
Reiter und Taben – was ist der Unterschied?
Die Begriffe Reiter und Tabe werden häufig ähnlich verwendet. Inhaltlich gibt es jedoch einen Unterschied.
Eine Tabe ist ein hervorstehender Bereich, der zur Kennzeichnung dient. Bei einem klassischen Register befinden sich solche Taben an Trennblättern. Ein Register besteht aus mehreren Trennblättern und gliedert damit einen größeren Dokumentenbestand in einzelne Bereiche.
Ein MAPPEI-Reiter verfolgt dagegen einen anderen Schwerpunkt: Er kennzeichnet direkt eine einzelne Ordnungsmappe oder ein Dokument. Damit wird der konkrete Vorgang sichtbar, statt lediglich einen Bereich innerhalb eines größeren Dokumentenbestands zu markieren.
MAPPEI-Reiter
- Funktion:
- Kennzeichnung eines Vorgangs
- Anbringung:
- Direkt an Mappe oder Dokument
- Beschriftung:
- Konkreter Suchbegriff, Name oder Nummer
- Einsatz:
- Einzelne Vorgänge
Klassisches Register
- Funktion:
- Kennzeichnung eines Registerbereichs
- Anbringung:
- Als Bestandteil eines Trennblatts
- Beschriftung:
- Buchstabe, Zahl, Thema oder Zeitraum
- Einsatz:
- Unterteilung eines Dokumentenbestands
Beide Lösungen dienen der visuellen Orientierung. Der wesentliche Unterschied liegt darin, was gekennzeichnet wird: Beim klassischen Register wird ein Bereich innerhalb eines Dokumentenbestands markiert, beim MAPPEI-Reiter der einzelne Vorgang beziehungsweise die einzelne Mappe.
Reiter, Taben und Beschriftung – die wichtigsten Begriffe
Die Begriffe werden im Büroalltag teilweise synonym verwendet, erfüllen jedoch unterschiedliche Funktionen. Eine Tabe bezeichnet grundsätzlich den hervorstehenden Bereich eines Trennblatts oder Kennzeichnungselements. Ein Register besteht aus mehreren solchen Unterteilungen und strukturiert einen Dokumentenbestand. Ein Reiter wird dagegen als Kennzeichnungselement direkt an einer Mappe oder einem Dokument angebracht.
Bei MAPPEI steht deshalb nicht das klassische Register im Vordergrund, sondern die direkte und eindeutige Kennzeichnung einzelner Vorgänge. Die Reiter machen die Ordnungsmappe sichtbar und verbinden die Beschriftung mit den weiteren Kennzeichnungsmerkmalen Farbe und Position.
Warum Reiter für die MAPPEI-Organisation wichtig sind
Die MAPPEI-Methode basiert auf einer eindeutigen Kennzeichnung der Vorgänge. Jeder Vorgang erhält eine eigene Ordnungsmappe und einen passenden Reiter. Dadurch werden Unterlagen nicht nur gesammelt, sondern als klar erkennbare Einheiten organisiert.
Das erleichtert den gesamten Arbeitsablauf: Ein neuer Vorgang kann direkt gekennzeichnet und abgelegt werden. Bei der Suche wird nicht der Inhalt einer umfangreichen Sammelablage durchsucht, sondern gezielt nach Farbe, Position und Suchbegriff orientiert. Nach der Bearbeitung kann die Mappe wieder an ihrer vorgesehenen Position zurückgestellt werden.
Besonders bei gemeinsamer Nutzung einer Ablage zahlt sich eine einheitliche Beschriftung aus. Wenn alle Mitarbeiter dieselben Suchbegriffe, Farben und Ordnungsregeln verwenden, bleibt die Struktur nachvollziehbar und Vertretungssituationen werden erleichtert.
MAPPEI-Reiter für unterschiedliche Anwendungen
Reiter lassen sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen der Dokumentenorganisation anpassen. Sie können für laufende Vorgänge ebenso eingesetzt werden wie für die Wiedervorlage, die Projektorganisation, Kunden- und Lieferantenakten oder die strukturierte Ablage von Unterlagen.
Auch bei branchenspezifischen Anforderungen können Reiter Bestandteil einer individuellen Organisationslösung sein. Entscheidend ist immer, dass die gewählte Beschriftung zu den tatsächlichen Suchkriterien und Arbeitsabläufen passt.
Fazit: Mit MAPPEI-Reitern schneller finden und richtig ablegen
MAPPEI-Reiter machen Vorgänge sichtbar. Mit einer eindeutigen Beschriftung, einer festgelegten Position und einer passenden Farbe lässt sich eine klare und nachvollziehbare Dokumentenorganisation aufbauen.
Ob Selbstklebereiter für die tägliche Kennzeichnung, Folienreiter, Reiter für den Laserdrucker oder verschiebbare Beschriftungsläufer: MAPPEI bietet unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anforderungen.
Register und Reiter haben dabei eine gemeinsame Aufgabe – sie schaffen Orientierung. Während ein klassisches Register einen Dokumentenbestand mithilfe von Trennblättern gliedert, kennzeichnet der MAPPEI-Reiter direkt den einzelnen Vorgang. Das macht ihn zu einem wichtigen Bestandteil der MAPPEI-Methode und der übersichtlichen Loseblattablage.
Mit der richtigen Beschriftung wird aus jeder Ordnungsmappe eine eindeutig erkennbare Einheit – und aus vielen einzelnen Vorgängen eine übersichtliche, systematische Ablage.
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